Foto Kurpark Bad Salzhausen

Trinkkuranlage

Trinkkuranlage - Maßnahmen zur Landesgartenschau

Denkmalgerechte Sanierung der Trinkkuranlage

Bei der Trinkkuranlage handelt es sich um ein Einzelkulturdenkmal. Der Kernbau stammt aus dem 18. Jahrhundert und diente als Fassung der Hauptsolequelle und als Hochbehälter. Um 1830 erfolgte der Umbau zur Wandelhalle und zum Konzertsaal.

Die Trinkkurhalle sowie der Hochbehälter und die Bühne weisen einen hohen Sanierungsbedarf auf. Zu den Maßnahmen zählen die grundlegende Sanierung der gesamten Gebäudehülle unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen. Dazu zählen die Fenster, das Dach, das Fachwerk sowie die verputzen Fassadenflächen. Auch erforderlich Abdichtungsmaßnahmen werden geprüft. Oberste Priorität hat der Schutz der Gebäudesubstanz. Maßnahmen im Innenraum werden weiterhin geprüft. In jedem Fall soll diese besondere Anlage wieder in neuem Glanz erscheinen und neben dem bereits sanierten Gradierwerk das Herzstück dieser besonderen Parkanlage darstellen.

Im Rahmen der Landesgartenschau werden in der Trinkkuranlage sowie der angrenzenden Schlosserei wechselnde Blumenausstellungen stattfinden. Nach Abschluss der Landesgartenschau steht die Trinkkurhalle wieder für die gewohnte Nutzung zur Verfügung.

Layout 1

Was wir bereits erreicht haben

Das Büro Vydra Architektur aus Hanau unterstützt uns als Planungspartner dieser besonderen Liegenschaft. Die Integration weiterer Fachplaner ist erfolgt. Um einen aktuellen Plansatz zu erhalten, welcher Basis für die Schadenskartierung ist, haben wir einen 3D-Scan anfertigen lassen. Durch diesen haben wir auch die Möglichkeit, dass Schadensbild an schwer einsehbaren Bauteilen wie z.B. dem Turm oder dem Dach bewerten zu können. Eine übergeordnete Schadenskartierung befindet sich derzeit in Erstellung. Über Bodenschürfungen konnten wir uns gemeinsam mit einem Bodengutachter einen Eindruck über den Zustand erdberührender Bauteile verschaffen. Erforderliche Maßnahmen werden derzeit erstellt. Insbesondere mit dem Zustand der Fenster wurde sich bereits tiefergehend befasst, da die Sanierung aufwendig ist und zeitnah begonnen werden soll. In Zusammenarbeit mit einem Energieberater wägen wir ab, welche wärmedämmenden Maßnahmen und Berücksichtigung des Denkmalschutzes, der Gestaltung und des Kosten-Nutzen-Verhältnisses umsetzbar sind. Alle Maßnahmen werden mit dem Denkmalschutz abgestimmt.

Stand: März 2025